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KUNST UND HANDWERK

ARTS AND CRAFTS

 

Herman Hermsen

Inner Nomad

Eröffnung: Donnerstag, 29. Juli 2010, 18.30 bis 20.30 Uhr

Dauer: 30.07. - 11.09.2010

Minimalistisches Design, innovative Technik und eine Abkehr von den traditionellen Vorstellungen des Schmucks als Statussymbol kennzeichnen die Arbeiten von Herman Hermsen.

Ausgebildet als Produkt-Designer, galt Herman Hermsens erste Passion zunächst den Lampen. In
der Hinwendung zum Schmuck folgte er in den 1980er Jahren dem Zeitgeist der jungen Generation.
Er lehnte die herkömmlichen Normen von Schönheit und Eleganz ab, verwendete bemalten Stahl-draht, Aluminium oder Kunststoff und verzichtete auf bekannte Verschlusslösungen. Das Ergebnis
war ein erfrischend unkonventioneller, unbekümmerter und frecher Schmuck für ein junges Publikum.

In den 1990er Jahren blieb die Formgebung reduziert, zu den innovativen Fertigungstechniken
kamen sowohl ornamentale Aspekte als auch die Verwendung von Edelmetallen und später von Steinen hinzu. Halbedel- oder Glassteine strahlen mit dem Glanz ihrer intensiven Farben eine
Aura von kühler Erotik und diskretem Luxus aus.

Viele seiner nach 2000 geschaffenen Schmuckstücke zeigen ein fast schon übertriebenes Maß an Glitzer und Glimmer. Zur gleichen Zeit entstehen aber auch Arbeiten, die der Konzeptkunst sehr
nahe stehen. "Slice of Jewellery" ist der Titel eines nach 2000 entstandenen konzeptuellen Schmuck-stückes, eines Halsschmuckes, der genau das ist, was der Titel besagt: eine Scheibe Amethyst und weiter nichts. „Still going strong“ heißt die Devise, völlig überzeugend und kompromisslos.

Dr. Barbara Maas, Fachhochschule Düsseldorf
Lehrbeauftragte für Gestaltungswissenschaften / Positionen der angewandten Kunst

 

Einladungskarte

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