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KUNST UND HANDWERK

ARTS AND CRAFTS

 

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Gastroph und Jünger

WEISS ... über den Tod hinaus

Eröffnung: Donnerstag, 28. Juli 2011, von 18.30 bis 20.30 Uhr

Dauer: 29.07. – 10.09.2011

Unsere „letzten Dinge“ dürfen nicht beliebig sein, sondern sollen bewusst gestaltet werden. Aus diesem Anspruch heraus gründete Lydia Gastroph, Goldschmiedin und Schülerin von Hermann Jünger, zusammen mit Lene Jünger, Schreinerin und Innenarchitektin, das Unternehmen „WEISS ... über den Tod hinaus.“

Die Farbe Weiß bezeichnet Kandinsky in seiner Farbenlehre als „großes Schweigen, das voller Möglichkeiten steckt.“ In asiatischen Ländern ist Weiß die Farbe der Trauer, während sie hier im Westen für Freude und Unsterblichkeit steht. Menschen, die Nahtod-Erfahrungen gemacht haben, sagen, sie hätten ein helles, weißes Licht erblickt.

Neben der künstlerischen Gestaltung haben Lydia Gastroph immer schon unternehmerische
Ideen beschäftigt, denn Unternehmertum - etwas unternehmen - ist das Gegenteil von unterlassen.
Im Bereich der Trauerkultur wird sehr viel unterlassen, deshalb entsteht hier ein sehr großer Handlungsbedarf, gerade für künstlerisch und gestalterisch tätige Menschen.

In der Ausstellung „WEISS … über den Tod hinaus“ werden Urnen aus Keramik (Kati Jünger),
Metall (Thomas Kammerl), Papier (Maria Verburg) und Holz (Adam Löffler), sowie Särge (Lene Jünger) gezeigt. Den Trauerschmuck von Isabel Dammermann, Bettina Dittlmann, Diana Dudek,
Mari Ishikawa, John Iversen, Melanie Kölsch, Constanze Schreiber, Henriette Schuster ergänzen Fotografien von Eva Jünger und Blumen von Anna Lindner.

Alle Objekte sind viel zu schön, um sie bei der Trauerfeier nur kurz zu betrachten. Bereits im Diesseits können Urnen als Gefäße und Särge als Schränke eine Aufgabe erfüllen. Mehr noch, das Integrieren der „letzten Dinge“ in das eigene Leben, sie zu benutzen, sich an sie zu gewöhnen, kann auch Trost spenden.

 

Einladungskarte

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